Das Slipdress – nur ein Sommertrend?

Die Bomberjacke ist im Trend. Immer noch. Ganz hartnäckig. Ob das mit dem Slipdress auch passieren wird?

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Kombiniert mit Turnschuhe: Nike, Top: H&M, Hut: Hut Styler, langer Uhrstecker: ORSKA

Ehrlich gesagt ist es mir egal, ob der Trend lang anhält. Der Sommer steht vor der Tür und man wird das Kleid ohne Zweifel gerne tragen. In Deutschland wird der Sommer vermutlich unauffällig in den Herbst übergehen und dann kann man es locker mit einem Rolli drunter ausführen. Und danach? Irgendwann ist wieder Sommer, irgendwann fährt man in Urlaub und freut sich über wenig Stoff am Körper. Wobei das Polytierchen, das ich mir für das Kleid rausgesucht habe, keine kühlende Wirkung hat. Hinzu kommt, dass der Stoff auch noch ein hohes Eigengewicht hat. Aber er ist schwarz, war im Bestand, glänzt wunderbar und jegliche Knitterfalte geht von allein wieder weg. Also ideal, um das Kleid irgendwo in eine Tasche oder den Koffer zu stopfen. Und . wenn man sich schon in ein Polytierchen verguckt hat, dann sind ärmellose Oberteile doch ideal.

Das Schnittmuster für dieses Kleidchen war hingegen ein Problem. Burda scheint kaum Spaghettiträger-Kleidchen im Repertoire zu haben. Bei Vogue und Verwandtschaft brauchte ich gar nicht schauen, denn ich hatte nie ein solches Schnittmuster gekauft. Per Zufall wurde ich dann in einer alten Burda fündig. Und zwar in der Burda 6/2004, Modell 118 (leider ohne Link, weil mir kein Burda Archiv bekannt ist, das so weit zurück geht). Alle Teile sind schräg zugeschnitten, was einen ganz tollen Fall des Stoffes zur Folge hat. Und einen sich verziehenden Stoff *args*. Eigentlich nähe ich schon lange und hätte es besser wissen müssen. Um Stoff am sich verziehen zu hindern, geben einem die amerikanischen Schnittmusterhersteller immer den Hinweis, sogenannte Stay-Stitches an den Kanten entlang zu machen. Einfacher Gradstich, der sich nicht dehnt. Ja. Soweit zur Theorie. Burda wollte das Problem mit Hilfe von Belegen lösen, die im Fadenlauf zugeschnitten sind. In Ermangelung an Stoff und genannten Stoffeigenschaften habe ich mir die Belege gespart. Und die Stay-Stitches auch. Ja. Also verzog sich mein Kleid tüchtig, als ich die obere Kante umnähte. Bemerkt habe ich es, als ich die Träger einfach nicht gleichmäßig befestigt bekommen habe. Irgendwas war immer schief. Also nochmal überall etwas weggeschnitten, nochmal die Kanten umgenäht und dann fügte sich alles zusammen. Und da es sich um ein legeres Sommerkleid handelt, ist mir der Pfusch ziemlich egal und eh quasi nicht zu sehen.

Ein Wort noch zum Schnittmuster und meinem Kleid. Denn vielleicht hat hier jemand ja die alte Burda und wundert sich, wie das zu meinem Kleid passt. Ich habe das Kleid oben einfach gerade und lang gelassen. Und dann nach eigenem Gefallen, Ärmel-, Hals- und Rückenausschnitt angefertigt.

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