Im Trend – Die Bomberjacke mal etwas anders

Diese Woche wird nicht das Modell eines speziellen Designers nachgenäht. Stattdessen wird etwas gezeigt, was auf vielen Laufstegen zu sehen war und immer noch ist: die Bomberjacke.

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Kombiniert mit Hose: Zara, T-Shirt: selbstgenäht, Schuhe: Strenesse

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Trend_Spring2016_Bomberjacke_2Kombiniert mit Hose: G-STAR Elwood, T-Shirt: selbstgenäht, Schuhe: Kennel & Schmenger, Gürtel: Liebeskind

Jede Zeitschrift, die auch nur nur die kleinste Rubrik über Mode anbietet, zeigt sie: die Bomberjacke. Mit Blümchenmuster, in den Pantone-Trendfarben, klassisch zweifarbig im Baseballstil, mit plakativen Prints (wahlweise Patches oder sogar Stickereien) oder einfarbig in Nude, militärischem Oliv oder martialischem Schwarz. Wo man hin sieht, sieht man die Bomberjacke. Schon in den 1930er Jahren gab es sie und wer mehr über sie lesen will, dem sei die Abhandlung bei Wikipedia ans Herz gelegt.

Der Klassiker der Bomberjacke hat Strickbündchen an Arm, Bund und Hals und ist entweder aus einer Art Nylon oder aber Wollstoff gearbeitet. Mir persönlich widerstrebte es etwas, die Jacke genauso nachzunähen. Auch sollte meine Jacke keine Jacke sein sondern eher etwas für ‚oben drüber‘ wie z.B. ein Blazer. Das Modell sollte etwas Pepp haben aber auch nicht zu zeitgeistig sein. Auf keinen Fall sollte das Modell nur in der Freizeit zu tragen sein. Nein, sie sollte mit einer Bluse kombinierbar und sogar im Büro tragbar sein.

Nachdem meine Erwartungen an die Bomberjacke klar waren, ging die Suche nach einem passenden Schnittmuster los … Meine Wahl fiel auf das Modell 110/111 aus der Burda 5/2014. Spätestens nachdem ich das Modell bei Serjo gesehen hatte, stand meine Entscheidung 100%ig fest. Bzgl. des Stoffes musste ich nicht lang überlegen. Es musste der Scuba von Stoff & Stil sein. Als Bündchenstoff nahm ich den Rib-Jersey, der bereits beim Bling-Bling-Sweater zum Einsatz kam. Einen passenden Reißer fand ich ebenfalls bei Stoff & Stil. Lediglich die Druckknöpfe habe ich ‚fremdgekauft‘. Nämlich bei Knopf Paul in der Zossenerstraße in Berlin. Den Laden kann ich nur empfehlen! Selbst wenn man nichts mit Nähen am Hut hat, ist dieser kleine Laden sehenswert. Die Wände sind vom Boden bis hin zu Decke voller grauer Knopfkartons. Die Stirnseite der Kartons zeigt die beherbergten Knöpfe samt Größenvielfalt. Teilweise kommt man aus dem Staunen nicht heraus, was man dort alles als Knopf bekommt. Aber ich schweife ab.

Die Jacke ist genäht wie Burda sie gezeichnet hat in Größe 36. Am Bündchen habe ich zwei Versuche gebraucht, weil ich mir nicht sicher war, wie ich die Weite verteilen sollte. Eine gleichmäßige Verteilung der Mehrlänge des Bündchens auf den Jackenbund ergab das schönste Bild und die wenigsten (unfreiwilligen) Falten.

Noch eine Bemerkung zu Scuba: obwohl die Jacke sehr luftig geschnitten ist und ich sie nie schließe, kann man sehr leicht ins Schwitzen geraten. Es ist halt ein Polytierchen.

Die Materialkosten belaufen sich auf ca. 16 €.

 

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