Schulterfrei mal anders von T by Alexander Wang

Schulterfrei ist IN. Egal ob eine Schulter herausblitzt oder zwei. Hauptsache, die Schulter ist zu sehen. Und das ist sogar mit Trägern möglich, wie uns T by Alexander Wang zeigt.

TbyAlexanderWang_PreFall2016_schulterfreiTop_08

TbyAlexanderWang_PreFall2016_schulterfreiTop_06

TbyAlexanderWang_PreFall2016_schulterfreiTop_02

TbyAlexanderWang_PreFall2016_schulterfreiTop_10

TbyAlexanderWang_PreFall2016_schulterfreiTop_04

TbyAlexanderWang_PreFall2016_schulterfreiTop_13

TbyAlexanderWang_PreFall2016_schulterfreiTop_12

Kombiniert mit Hose: Zara, Turnschuhe: Kennel & Schmenger, Hut: Hut Styler

Schulterfrei ist ja DER Trend. Und im gleichen Maß ist das eigentlich nicht mein Ding. Zum einen lässt sich das nicht ideal mit BH kombinieren und zum anderen finde ich meine Schultern nicht sooo schön. Aber dieses Top aus der Pre-Fall 2016 von T by Alexander Wang hatte es mir sofort angetan. Weil es auch über Klamotten zu tragen ist.

Quelle: T by Alexander Wang Pre-Fall 2016 Fashion Show – Vogue

In der Kollektion findet sich auch ein Kleid mit dem selben Ausschnitt. Das Top finde ich persönlich lässiger und besser zu kombinieren.

Nach einem Schnittmuster suchte ich erst gar nicht. Stattdessen schaute ich mir das Bild intensiv an und machte eine kleine Skizze. Die bekam dann Maße – von irgendwelchen T-Shirts abgenommen – und ich machte mich an einen Schnittmusterentwurf. Aus günstigstem Stoff wurde dann ein Probemodell genäht. Mit der Erkenntnis, dass der Ausschnitt viel (!) zu groß ist. Und die Ärmel zu lang und zu weit. Der Schnitt wurde daraufhin korrigiert.

tbyalexanderwang_prefall2016_doing_01

Den Viskosestoff habe ich bei Stoff und Stil gekauft. Baumwolle mit einer gewissen Rauheit und Steifigkeit wollte ich nicht; stattdessen sollte der Stoff schön fließend fallen.
Leider war ich beim Stoffkauf zu geizig – hatte ich erwähnt, dass ich Stoffreste hasse? Meine Legeorgie war also eine Mischung aus Origami und Tangram – bis alles auf diesen Meter Stoff passte.
Nähen ließ sich der Stoff super, aber ich hab die Ecken am Kragenumschlag etwas verzogen – beim Bügeln ist mir das passiert. Das Probestück, bei dem ich schnell schnell gearbeitet und gehuddelt habe, ist mir viel besser gelungen. Neu nähen kam für mich nicht in Frage, daher bleibt es so. Keiner sagt, dass DIY immer perfekt sein muss. Die Träger wurden dann noch gemessen, durch Anprobe platziert und genäht.

Wie fast zu erwarten, ist die Armbewegungsfreiheit nicht die Beste. Der Ärmel rutscht nicht immer und dann hält man aus Angst vor diesem Faden-reißt-Geräusch inne und hilft mit der anderen Hand etwas nach. Ich bin schon gespannt, wie das mit einer Klamotte darunter funktionieren wird. Ob das Original das selbe Problem hat?

Der Materialpreis beläuft sich auf 6€.

Übrigens … die Bilder sind während des Italien Urlaubs in Paestum entstanden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.